BING HORTON NEURALGIE
Bing-Horton-Neuralgie

Die Bezeichnung Bing Horton Neuralgie geht zurück auf den Neurologen Robert Bing, der von 1878 bis 1956 in Basel lebte und den Internisten Bayard T. Horton in Rochester, geb. im Jahre 1895. Beide Ärzte beschrieben ein sehr ähnliches Kran kheitsbild, so daß man sich dann auf diesen Doppelnamen als Kran kheitsbezeichnung einigte.

Manche Autoren Schreiben den Begriff "Bing Horton Neuralgie" auch mit Bindestrich: Bing-Horton-Neuralgie

Weitere gebräuchlichen Bezeichnungen für die Bing Horton Neuralgie sind:

Männer sind von einer Bing Horton Neuralgie viel häufiger betroffen als Frauen (im Verhältnis 3:1). Die Kran kheit beginnt in der Regel im mittleren und höheren Lebensalter. Bei 20 % der Patienten finden sich andere Kopfschmerzanfälle in der Familie, bei 7% der Fälle leiden Familienangehörige ebenfalls unter einem Bing Horton Neuralgie. Insgesamt kommt die Bing Horton-Neuralgie (Bing-Horton-Neuralgie) aber eher selten vor, betroffen sind etwa ein Prozent der Bevölkerung.

Bezüglich der Pathogenese (= Kran kheitsentwicklung) scheint dem His tamin (= ein biogenes Amin, das allergische En tzündungen fördert) eine besondere Rolle zuzufallen.

Haupt- und Leitsymptom (= hauptsächliches und richtungsweisendes Kran kheitszeichen) bei der Bing Horton Neuralgie (Bing-Horton-Neuralgie) ist ein streng einseitig, in aller Regel periorbital (= um das Auge herum) oder frontotemporal (= Stirn -/ Schläfe nbereich) in Attacken und vorwiegend nachts auftretender Kopfschmerz von unerträglicher Intensität und einer durchschnittlichen Dauer bis zu wenigen Stunden. Überwiegend wird der Schmerzcharakter mit bohrend oder brennend angegeben. Typischerweise, jedoch nicht obligat (= zwingend), kommt es zu Tränenfluß und konjunktivaler Injektion (= Rötung des Auges), evtl. begleitet von Miosis (= Engstellung der Pupille) und Ptosis (partielles Hor ner-Synd rom) (= Verengung der Lidspalte) und Rhinorrhoe (= Nasenträufeln) als Begleitsymptome (= begleitende Krankheitszeichen).
Manchmal treten auch Übelkeit und Brechreiz auf, was zu Verwechslungen mit der Migräne führen kann.

Im Gegensatz zu Migräne patienten sind Patienten mit einer Bing Horton Neuralgie (chronische und episodische) eher motorisch unruhig und laufen während der Schmerzattacke umher; ihr Ruhebedürfnis ist weniger ausgeprägt als bei Migränikern. Der einschießende Schmerz charakter und die extreme Schmerz intensität können zur Verwechslung mit der Trigeminusneuralgie Anlaß geben. Triggermechanismen können vorhanden sein, so z.B. Flimmer- und Flackerlicht, Aufenthalt in großen Höhen, His tamin und Nitroglyzerin, öfters aber auch Alkohol (Soyka 1989). Nitroglyzerin (in Form von Nitratpflaster) verwenden wir deshalb regelmäßig als Provokationstest, um die Stabilität eines Behandlungserfolges einschätzen zu können.

Die Bing Horton Neuralgie tritt hpts. in zwei Formen auf:

  1. Episodische Bing Horton Neuralgie, gekennzeichnet durch den Wechsel von Perioden mit Schmerzattacken und beschwerdefreien Phasen und

  2. chronische Bing Horton Neuralgie: die kop f schmerz freien Intervalle sind stets kürzer als zwei Wochen

Therapie der akuten Sch merzattacke bei der Bing Horton Neuralgie:
Wegen der häufig kurzzeitigen Attackendauer kommen bei Bing Horton Neuralgie meist nur solche Methoden zur Anwendung, die innerhalb weniger Minuten wirken können. Orale
(= Tabletten, Tropfen) und rektale (= Zäpfchen) Applikation von z.B. Ergotam in ist daher nur bei längerer Anfallsdauer sinnvoll. 
Die Inhalation von reinem Sauerstoff über Maske ist eine bewährte Methode zur Kupierung des Anfalls. Die Verabreichung über eine Nasensonde ist meist nicht ausreichend. Diese Methode hat den Vorteil, daß entsprechende Geräte zum häuslichen Gebrauch auf Kosten der Krankenkassen verordnet werden können. 
Im Gegensatz zur akuten Migränea ttacke spricht die akute Bing-Horton-Neuralgie in der Regel auf eine
therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) an. Bewährt hat sich die Blockade der schmerzseitigen Ner ven supraorbitalis (ca. 1 ml), supratrochlearis (ca. 0,5ml), jeweils am zugehörigen Austrittspunkt, und die großzügige flächenhafte Infiltration des dominanten Schmerzareals im Stirn - / Schläfenbereich
Der Supraorbitalnerv
(in der Augenbraue) kann auch kontinuierlich mit Katheter (* siehe unten) betäubt werden. Bei Schmerzausstrahlungen in den Oberkiefer muß der N. infraorbitalis ebenfalls blockiert werden (1-2ml). 
Das Lokalanästhetikum
(= örtliches Betäubungsmittel) der ersten Wahl ist bei uns Bupivacain 0,25-0,5%. In hartnäckigen Fällen führen wir diese Behandlung mit gutem Erfolg konsequent 2 bis 3 mal täglich durch, auch an Wochenenden, was jedoch nur unter stationären Bedingungen durchführbar ist. 
Wiederholte Blockaden des Ganglion stellatum
(= vegetative Schaltstelle im seitlichen Halsbereich) bzw. auch des Ganglion cervicale superius (= vegetative Schaltstelle im Rachenbereich) mit einem lang wirkenden Lokalanästhetikum können ebenfalls sehr hilfreich sein.
Empfohlen wird auch eine nasale
(= in die Nase) Instillation von 1 ml 4%iges Lidocain bei 45 Grad rekliniertem (= im Nacken überstreckt) und 30-40 Grad zur betroffenen Seite rotiertem Kopf (Pfaffenrath 1988).
Wirksam ist bei Bing Horton Neuralgie auch Ergotam in. Nachteilig ist, daß sich bei häufigem Gebrauch ein ergotaminbedingter
Dauerkopfschmerz ausbilden kann. Wegen des schnellen Wirkungseintrittes kann auch Dihydroergotamin i.m. (i.v.) gegeben werden (1-2mg), evtl. kombiniert mit 1g Metamizol
Das Migränemittel Sumatriptan (aber auch andere Triptane**) ist auch bei der
Bing Horton Neuralgie (Bing-Horton-Neuralgie) sehr wirksam, insbesondere subkutan (= unter die Haut) verabreicht (6 mg) (auch mit Autoinjektor vom Patienten selbst injizierbar), ansonsten 100mg oral (= zum Einnehmen). Bei Wiederauftreten von Schmerzen maximal zwei Applikationen (= Verabreichungen) in 24 Std. Häufiger wurde über ernstzunehmende Nebenwirkungen berichtet, auch in den Medien. Bei Beachtung der Anwendungsbeschränkungen kann das Verhältnis von Wirksamkeit und Verträglichkeit jedoch als günstig angesehen werden (Tfelt-Hansen 1993). Wegen des relativ hohen Preises dürfte Sumatriptan (gilt für alle Triptane**) allerdings erst dann zum Einsatz kommen, wenn andere Maßnahmen nicht den gewünschten Erfolg bringen.

Prophylaxe (= Vorbeugung) bei Bing Horton Neuralgie

Als Mittel der Wahl gilt der Calcium-Antagonist Verapamil (z.B. Isoptin®) (= eigentlich ein Mittel gegen hohen Blutdruck, aber auch bei der Bing Horton Neuralgie wirksam). Dosierung: bis zu 3-4x 80 mg pro Tag, in der ersten Woche einschleichend. Der Wirkungsmechanismus von Verapamil bei der Bing Horton Neuralgie ist unbekannt. 
Neue Dosierung
: In hartnäckigen Fällen wird Verapamil bei
Bing Horton Neuralgie mit gutem Erfolg sehr viel höher dosiert: bis 500 mg/Tag (und mehr), initial (= zu Beginn) unter ständiger RR- und Pulskontrolle. 
Als Mittel der 2. Wahl kann bei der
Bing Horton Neuralgie Lithium empfohlen werden (= eigentlich ein Mittel gegen die Depression, aber auch zur Vorbeugung einer Bing Horton Neuralgie wirksam). Lithium soll bereits unterhalb des empfohlenen Serumspiegels bei der Bing Horton Neuralgie wirksam sein. 
In hartnäckigen Fällen und unter strenger Abschätzung des therapeutischen Risikos im Verhältnis zu einem möglichen Nutzen, kann eine Kortikoid-Behandlung versucht werden, z.B. mit Prednisolon®. Empfohlene Dosierung: 1-4. Tag 80mg, 5- 8 Tag 70mg, dann jeweils nach 4 Tagen die Dosierung um weitere 10mg reduzieren. 
Der Serotonin-Antagonist Methysergid kann ebenfalls zur Prophylaxe verwendet werden. Teilweise wird empfohlen, zur Prophylaxe einer
Bing Horton Neuralgie regelmäßig täglich Ergotam in zu verabreichen. Wegen der Gewöhnungsgefahr und der hohen Wahrscheinlichkeit, damit den gefürchteten Ergotamin-Kopfschmerz zu induzieren (= auszulösen), muß davor dringend gewarnt werden. 

Zur Prophylaxe der Bing Horton Neuralgie (chronische und episodische) hat sich nach unserer Erfahrung auch die wiederholte therapeutische Lokalanästhesie (= Behandlung mit einem örtlichen Betäubungsmittel bzw. Lokalanästhetika) wie bei der Akutbehandlung sehr bewährt. Manchmal werden auch in der ipsilateralen (= gleichseitigen) Okzipi talregion (= Hinterkopf) Schmerzen angegeben; in diesem Fall blockieren wir dann auch die Nerven occipitales major et minor. Optimal ist diese Behandlung unter stationären Bedingungen, weil dann diese Therapie konsequent 2x täglich, auch an Wochenenden, über einen Zeitraum von 2-3 Wochen durchgeführt werden kann. Unter dieser Behandlung fallen in der Regel die Sch merzattacken zunehmend milder aus, um im Idealfalle allmählich zu sistieren.

Nichtmedikamentöse Maßnahmen bei Bing Horton Neuralgie (Bing-Horton-Neuralgie):
Anders als z.B. bei der Migräne spielen bei der
Bing Horton Neuralgie psychische Faktoren eine eher untergeordnete Rolle, so daß diesbezüglich nur allgemeine Maßnahmen empfohlen werden können, so z.B. ein Schmerzbewältigungstraining
Transkutane Nervenstimulationen mittels Niederfrequenzgenerator über Klebeelektroden haben bei dieser Schmerzerkrankung nur selten einen positiven Effekt.
 

*   Bei der sog. kontinuierlichen Blockade eines Nerven mit Katheter wird der dünne Kunststoffschlauch dicht an den betroffenen Ner ven eingepflanzt. Die Einpflanzung erfolgt durch eine handelsübliche Kanüle hindurch, es muß also nicht „aufgeschnitten“ werden. In der Folge wird über diesen Katheter mehrmals täglich, jeweils nach Abklingen der vorangegangenen Dosis, das örtliche Betäubungsmittel völlig schmerzlos nachgespritzt. In bestimmten Fällen kann zur Verabreichung des örtlichen Betäubungsmittel durch den Katheter hindurch auch eine kleine Pumpe angeschlossen werden.

**  Weitere Triptane: Zolmitriptan (AscoTop 2,5®,) Naratriptan (Naramig®, als Formigran® rezeptfrei), Rizatriptan (Maxalt®), Almotriptan (Almogran®), Frovatriptan (Allegro®) und Eletriptan (Relpax®).

Die Methoden der modernen Schmerztherapie bieten auch optimale Voraussetzungen für eine Anschlußheilbehandlung (AHB) bzw. Anschlußrehabilitation. Mehr darüber erfahren Sie hier: http://www.anschlussheilbehandlung.co.uk (einfach anklicken).

Wer zahlt eigentlich eine erforderliche, stationäre Rehabilitationsbehandlung?
(Originaltext der Bundesregierung): "Die Krankenversicherung finanziert Rehabilitationsleistungen, wenn diese erforderlich sind, um eine Kran
kheit zu erkennen, zu heilen, ihre Verschlimmerung zu verhüten oder Beschwerden zu lindern, sofern die Erwerbsfähigkeit nicht erheblich gefährdet oder gemindert ist. Sie ist auch zuständig, wenn es darum geht, einer drohenden Behinderung oder Pflegebedürftigkeit vorzubeugen".  
Hinzu kommt seit dem 1.4.2007, daß alle gesetzlich versicherte Personen einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre Rehabilitationseinrichtung jetzt sogar selbst aussuchen können.
Die Rentenversicherungen sind demnach nur dann zuständig, wenn die "Behandlungen der Wiederherstellung der Arbeitsfähigkeit bzw. Wiedereingliederung ins Berufsleben dienen". Wenn also Ihre Rentenversicherung in diesem Sinne laut Bescheid keinen Handlungsbedarf sieht, dann ist offensichtlich Ihre Krankenkasse für die Kostenübernahme der stationären Rehabilitation zuständig. - Die Originaltexte finden Sie hier: http://www.die-gesundheitsreform.de/gesundheitssystem/themen_az/infoblaetter/rehabilitation/index.html?param=st

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Aktualisiert: >31.01.2008</> kusb
A
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C
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E Eagle-Syndrom, Ehrlichiose (www.ehrlich-iose.de), Eitrige Arthritis, Elephantiasis (www.elephantiasis.org), Ellenbogenentzündung, Entrapment-Syndrom, Entzündung der Blase, Entzündung der Knochenhaut, Entzündung des Knochens, Entzündung von Knochenmark, Entzündung der Sehnenscheide, Entzündung des Steißbeins, Entzugskopfschmerzen, Enzephalomyelitis (www.enzephalomyelitis.de), chronische Epikondylitis, Epicondylitis (www.epi-condylitis.de), Epicondylopathie, Ergotamin-Kopfschmerz, Ergotismus, Epikondylopathie, Erythermalgie, Erythromelalgie, Extremitätenschmerzen (http://www.extremitaetenschmerzen.eu)
F Facetten-Syndrom, Fasziitis, Fasziitis plantaris, Failed-back-surgery-Syndrom, Fersenentzündung, Fersenschmerz, Fersensporn (www.fersen-sporn.de), Fersensporne, Fibromyalgie (www.fibromyalgie.at)(1), Fibromyalgie (www.fibro-myalgie.com)(2), Fibromyalgiesyndrom (http://www.fibromyalgiesyndrom.eu)(1), Fibromyalgie-Syndrom (www.fibromyalgie-syndrom.org)(2), Fibrositis, Fibulaköpfchen-Syndrom, Fingerentzündung, Fingergelenkarthrose, Fingergelenkschmerzen, Forestier Krankheit (www.forestier-krankheit.de), Frozen Shoulder, Fußgeschwür,
G Gastritis, Gehirninfarkt, Gehirnschlag, Gehörsturz (www.gehoersturz.org), Gelenkabnutzung, Gelenkarthrose (http://www.gelenkarthrose.org), Gelenkentzündung (www.1-arthrose.de/gelenkentzuendung), Gelenkrheumatismus (www.gelenkrheumatismus.com), Gelenkskrankheit, Gelenkschmerzen (http://www.gelenkschmerzen.cc), Gelenkverschleiß (www.gelenkverschleiss.com), Genikulatumneuralgie, Geräusche im Ohr (www.ohr-geraeusche.com), Gesichtsneuralgie (http://www.gesichtsneuralgie.eu), Gesichtsschmerzen (http://www.gesichtsschmerzen.eu), Gesichtsrose (www.gesichtsrose.com), Gliederschmerzen (www.gliederschmerzen.com), Glossitis, Glossodynie, Glossopharyngeus-Neuralgie, Golferarm (www.golfer-arm.de), Gonarthritis (www.gonarthritis.de), Gonarthrose, Grazilis-Syndrom (www.grazilissyndrom.de), Gürtelrose (www.guertelrose.co.uk) (1), Gürtelrose (www.guertelrose.net) (2), Guyon-Syndrom 
H Halsrippensyndrom, Hämorrhagischer Insult (www.haemorrhagischer-insult.de), Haglund Ferse, chronisches Halswirbelsäulensyndrom, Handgelenkarthrose,
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I Idiopathische Trigeminusneuralgie, Iliosakralgie,
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K Kalkaneussporn (www.kalkaneussporn.de), Karpaltunnelsyndrom (www.karpaltunnelsyndrom.org), Kausalgie (http://www.kausalgie.de), Kephalalgie, Kiefergelenksarthrose, Kiefergelenksdysfunktion, Kiefergelenkserkrankungen, Kieferhöhlenentzündung, Kiefergelenkschmerzen,
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L Laryngeus-superior-Neuralgie, Leisten-Neuralgie, Lendenwirbelsäulensyndrom (www.lendenwirbelsaeulensyndrom.de), Lippenentzündung, Lumbago (www.lumbago.eu), lumbaler Bandscheibenvorfall, Lumbalgie (http://www.lumbalgie.eu), Lumboischialgie, Lumbosakralgie, LWS-Syndrom (http://www.lws-syndrom.eu), Lyme-Arthritis, Lyme-Borreliose (Erkrankung nach Zeckenbiß), Lyme Krankheit (www.lyme-krankheit.com), Lymphödem, Lymphödeme, Lymphstauung,
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R Raeder Syndrom, Radikuloneuritis, Ramsey-Hunt-Syndrom (http://www.ramsay-hunt-syndrom.de), Rastloses Bein, Raucherbein,
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